Der Passus zur Forderung nach einer landesweiten Studie zu den gesundheitlichen Folgen des DDR‑Zwangsdopings muss gestrichen werden, weil er weder fachlich noch politisch sinnvoll in das heutige Wahlprogramm eingebettet werden kann. Die meisten relevanten Fälle liegen mehr als drei Jahrzehnte zurück und sind medizinisch wie juristisch weitgehend verjährt. Eine neue Studie würde daher kaum zusätzliche Erkenntnisse liefern, die über bereits vorliegende Forschung hinausgehen oder den Betroffenen heute noch konkrete Verbesserungen ermöglichen.
Zudem eröffnet der Passus ein eigenes, historisch‑gesundheitspolitisches Themenfeld, das nicht zum Schwerpunkt des Programms gehört und dessen Bearbeitung keine aktuellen politischen Handlungsmöglichkeiten erschließt. Um den Fokus des Wahlprogramms klar auf gegenwärtige Herausforderungen und wirksame Maßnahmen zu richten, ist die Streichung dieses Abschnitts notwendig.
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