Das Arbeitspensum von Schulsozialarbeiter*innen ist an Schulen mit mehreren hundert Schülern allein nicht zu bewältigen. Zudem bietet die Schulpsychologie wertvolle Ergänzungen zur Schulsozialarbeit, wovon alle Beteiligten profitieren. Gerade mit Blick auf Schulabbrüche und -suspendierungen ist der Ausbau der Kooperation mit Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe wichtig, um zeitnah passende Unterstützung für die Schüler*innen und ihre Familien ermöglichen zu können.
Mit den neuen Regelungen zur Suspendierung von Schüler*innen ist auch die Zahl der Suspendierungen angestiegen. Was für Schulen eine zeitweise Entlastung bedeutet, stellt für suspendierte Schüler*innen durch den zeitweisen Verlust der Tagesstruktur und des schulischen Umfelds einen starken Einschnitt dar. Je nach Dauer der Suspendierung verhindert diese das erfolgreiche Absolvieren des jeweiligen Schuljahres. Suspendierungen ohne jegliche pädagogische Anbindung verschieben die "Problematik" lediglich, setzen jedoch nicht an den Ursachen an. Auch bei der Prävention von Suspendierungen können Schulsozialarbeiter*innen und Schulpsycholog*innen unterstützen - sofern sie über entsprechende personelle und zeitliche Kapazitäten verfügen.
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