Ärzt*innen kommen durch Opt-Out Verträgel in die Situation 60 Stunden die Woche und mehr arbeiten zu müssen. Manches davon wird als "Bereitschaftsdienst" geführt und als solcher auch bezahlt, entspricht aber nicht der Realität. In der Realität ist man in solchen "Bereitschaftsdiensten" auf kleine Stationen durchgehend und auf größeren Stationen zumindest zeitweise, die einzige ärztliche Person und für alle Patient*innen verantwortlich. Das kann dazu führen das ein*e Ärzt*in 22 Stunden am Stück wach ist (das entspricht in etwa einem Blutalkoholwert von einer Promille), dann zu einem Notfall gerufen wird und lebenswichtige Entscheidungen treffen muss. Und zum Schutz der Patient*innen und Ärzt*innen müssen wir so etwas verhindern und deshalb solche Verträge beseitigen,.
| Kapitel Wahlprogramm: | 4. Für ein soziales Miteinander in einem gerechten Sachsen-Anhalt. |
|---|---|
| Antragsteller*in: | Jasper Hitz (KV Halle) |
| Status: | Geprüft |
| Verfahrensvorschlag: | Abstimmung (Angenommen) |
| Eingereicht: | 29.04.2026, 20:23 |
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