Die Reihenfolge der Themen signalisiert eine Priorisierung, intern wie extern. Die Klimakrise ist und bleibt die größte Gefahr für den Natur- und Menschenschutz. Ihn erst an siebter Stelle in diesem Kapitel zu erwähnen, riskiert, dass er gar nicht wahrgenommen und auch im Wahlkampf nicht konsequent als Thema gesetzt wird.
Zwar wird Klimaschutz regelmäßig mit den Grünen in Verbindung gebracht, gerade in jungen Altersgruppen wird das Thema mittlerweile aber auch von den Linken (durch eine konsequente Verbindung von Klimaschutz und Antikapitalismus) stark vereinnahmt. Gerade in den ostdeutschen Bundesländern wenden sich immer mehr junge Menschen den Linken zu, weil diese radikaler auftreten und existenzielle Themen (Miete, Einkommen, Klimaschutz etc.) öffentlichkeitswirksamer besetzen. Sollte der Eindruck entstehen, dass wir Klimaschutz hinter sonstigen Natur- und Tierschutz stellen, könnten wir junge Wähler verlieren, die die Klimakrise als eine existenzielle Bedrohung wahrnehmen.
Gewässerschutz ist wichtig, findet aber im öffentlichen Diskurs gerade bei jungen Menschen im Vergleich viel weniger Gehör. Er sollte daher erst nach dem in der Debatte präsenteren Klimaschutz angebracht werden. Zudem ist das Kapitel Klimaschutz relativ kurz und lässt sich gut davorschieben. Gleichzeitig ist es sinnvoll, das starke Bekenntnis zum Naturschutz als erstes zu nennen und so auch einen Unique Selling Point zu schaffen. Daher Klimaschutz als 1.2.
Andere, inhaltliche Änderungsanträge zum Klimaschutz sollten natürlich bei einer Verschiebung übernommen werden.
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