Änderungen von A4 zu A4
| Ursprüngliche Version: | A4 (Version 1) |
|---|---|
| Status: | Eingereicht |
| Eingereicht: | 25.03.2026, 13:43 |
| Neue Version: | A4 (Version 2) |
|---|---|
| Status: | Beschluss (vorläufig) |
| Eingereicht: | 11.05.2026, 01:17 |
Kapiteltitel
3. Für beste Bildungschancen, vielfältige Kultur und starkes Ehrenamt.
Zu:
3. Für beste Bildungschancen, vielfältige Kultur und starkes Ehrenamt. - vorläufiger Beschluss
Text
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öffnet Türen zu echter gesellschaftlicher Teilhabe, zu Chancengerechtigkeit und zu einer lebendigen, widerstandsfähigen Demokratie. Deshalb muss jedes Kind und jederstehen wir für eine Politik, in der junge Menschen unabhängig von Herkunft oder Einkommen die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben bekommen. Ausreichend Erzieher*innen und Lehrer*innen
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Schulsozialarbeit, der Jugendfreizeiten und einer Unterstützung für Familienurlaube. Auch wollen wir kostenfreie Angebote in der Jugend- und Familienarbeit sichern, damit keine finanziellen Hürden für die Teilnahme entstehen und die Angebote entsprechend armutssensibel ausgestaltet werden können. Die Teilnahme an diesen Angeboten darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Gleiches streben wir für die internationale Jugendarbeit an. Die örtlichen Maßnahmen der Kinder- und JugendhilfeJugend- und Familienarbeit muss armutssensibel gestaltet sein. Eine Teilnahme an Angeboten darf nicht am Geldbeutel der Eltern scheitern. Die Maßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe werden wir dementsprechend bedarfsgerecht fördern.
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alle jungen Menschen zuständig sind. Die Jugendämter sind bei dieser Aufgabe vom Land umfassend zu begleiten, Verfahrenslots*innen entsprechend auszubilden und zu fördern.
Verfahrenslots*innen entsprechend auszubilden und zu fördern.
Zudem sind die Jugendämter bei der Digitalisierung zu unterstützen und benötigen eine auskömmliche Personalausstattung. Sachsen-Anhalt muss dazu in der Lage sein, Landeskinder auch langfristig innerhalb des Bundeslandes unterzubringen, wenn eine heimatnahe Inobhutnahme sinnvoll ist. Das schließt Kinder und Jugendliche mit Behinderung ein.
Von Zeile 102 bis 112:
Um die Stimme der jungen Generation zu bündeln, wollen wir eine Dachorganisation aller Jugendgremien und Jugendparlamente im Land schaffen. Ihr Engagement kann damit weiter professionalisiert und als Gesprächspartner*innen der Politik weiter etabliert werden.
Um die Stimme der jungen Generation zu bündeln, wollen wir eine Dachorganisation aller Jugendgremien und Jugendparlamente im Land schaffen. Ihr Engagement kann damit weiter professionalisiert und als Gesprächspartner*innen der Politik weiter etabliert werden. Jugendparlamente sollen zu verbindlichen Ansprechpartner*innen für die Kommunalpolitik werden, um junge Menschen in die Entscheidungsfindung einzubinden und ihre Anliegen zu berücksichtigen. Wir setzen uns dafür ein, die Beteiligungsrechte junger Menschen in der Kommunalverfassung zu schärfen und verbindlich zu regeln. Zur Unterstützung dieser Maßnahme streben wir ein Verbandsklagerecht für demokratische Jugendverbände an.
Um die Rechte von Jugendparlamenten weiter zu stärken, wollen wir die Beteiligung von Jugendlichen an Vorhaben, die ihre Interessen berühren, zur Pflichtaufgabe der Kommunen machen. Entscheiden Gemeinden sich für die Einrichtung eines Jugendparlamentes, werden nach unserer Vorstellung für selbige klare Kriterien greifen: Jugendparlamenten in Sachsen-Anhalt wird verpflichtend ein Rede-, Antrags- und Anhörungsrecht in den Kommunalparlamenten sowie ein eigenes Budget zu gewähren sein. Jugendlichen soll das Recht eingeräumt werden, die Gründung eines Jugendparlaments in ihrer Gemeinde zu beantragen. Wir setzen uns dafür ein, die Beteiligungsrechte junger Menschen in der Kommunalverfassung zu schärfen und verbindlich zu regeln. Zur Unterstützung dieser Maßnahme streben wir ein Verbandsklagerecht für demokratische Jugendverbände an. Auch auf Landesebene können sich Schüler*innen bspw. in einer ständigen Lehrplankommission beteiligen.
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Erzieher*innen im Anerkennungsjahr leisten wertvolle Arbeit und sollen unabhängig von der Trägeschaft angemessen vergütet werden.
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insbesondere in ländlichen Räumen sichern. Dafür ist eine nachhaltige kommunale Kita-Planung vonnöten, die wir unterstützenfinanzieren wollen.
Mit einem Programm “HeimatKita” soll das Land ein Versprechen für jeden Ort im Land geben: Die nächste Kindertagesbetreuung ist entweder in der selben Ortschaft oder maximal 15 Minuten entfernt! Mit dem Programm werden auch Kleinst-Kitas finanziell, personell und
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geschlechterneutrale Erziehung zu fördern und stereotype Rollenbilder von Anfang an abzubauen. So schaffen wir mehr BildungsgerechtigkeitGleichstellung, stärken Vielfalt und sorgen dafür, dass alle Kinder unabhängig von Herkunft oder Geschlecht die
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jahrgangsübergreifendem Lernen, digitaler Unterstützung und multiprofessionellen Schulteams entwickelt werden. Eine weitere Möglichkeit, Schulen in ländlichen Räumen zu erhalten, ist es, den Kommunen zu ermöglichen, diese zu Dritten Orten weiterzuentwickeln und so eine Mehrzwecknutzung der Gebäude nach dem Unterricht sowie am Wochenende zu schaffen. So können Schulen neben Bildungsorten auch zu Orten der Gemeinschaft für alle weiterentwickelt werden.
Sinkende Schüler*innenzahlen begreifen wir als Chance für bessere Bildung. Dafür wollen wir die frei werdenden Kapazitäten nutzen, um kleinere Klassen, intensivere Betreuung und mehr Bildungsqualität zu ermöglichen. Statt Personal abzubauen, lehnen wir die Entlassung von Lehrkräften ausdrücklich ab.
Sinkende Schüler*innenzahlen begreifen wir als Chance für bessere Bildung. Dafür wollen wir die frei werdenden Kapazitäten nutzen, um kleinere Klassen, intensivere Betreuung und mehr Bildungsqualität zu ermöglichen. Statt Personal abzubauen, lehnen wir die Entlassung von pädagogischem Personal ausdrücklich ab.
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müssen Ganztagsschulen flächendeckend ausgebaut werden. Deshalb wollen wir alle allgemeinbildenden Schulen in Sachsen-Anhalt zu GanztagsschulenSchulen mit Ganztagsangebot weiterentwickeln und den Ausbau von Ganztagsangebotender Ganztagsangebote konsequent vorantreiben. Dabei sollen an allen Schulen Angebote von Volkshochschulen, Musikschulen, Sportvereinen sowie aus dem Ehrenamt in den Ganztag eingebunden werden, sodass allen Schüler*innen ein möglichst kostenfreier oder zumindest kostengünstiger Zugang zu kultureller, sportlicher und ehrenamtlicher Bildung ermöglicht wird.
In Zeile 221:
Der Zugang zu Lernmitteln[Leerzeichen], ebenso wie zu gesundem Mittagessen und zu
Menstruationsprodukten in der Schule muss kostenfrei sein.
Bestehende finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten für Klassenfahrten und -ausflüge werden oft nicht genutzt, weil der Zugang für viele Familien erschwert ist. Schulen sollen deshalb aktiv informieren und Familien bei Bedarf durch Lehrkräfte oder Schulsozialarbeiter*innen bei der Antragstellung unterstützen.
Von Zeile 223 bis 229:
Kinder mit und ohne Behinderung sollen gemeinsam in Schulen lernen, wachsen und voneinander profitieren. Dieses gemeinsame Lernen ist ein verbrieftes Recht aller Kinder und eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass sie frühzeitig wertvolle Erfahrungen im Umgang mit Unterschieden sammeln können. Die Trennung durch Förderschulen führt zu Stigmatisierung und mindert die Bildungs- und Lebenschancen der Kinder mit Behinderung. Deswegen wollen wir den gemeinsamen Unterricht zum Normalfall machen und dafür ,die Zahl der Förderschulen in Sachsen-Anhalt deutlich reduzieren und dafür die Voraussetzungen für inklusiven Unterricht an allen Schulen schaffen. Beginnen wollen wir mit der vollständigen Abschaffung der Förderschulen mit dem Schwerpunkt Lernen. Die Lehrkräfte dieser Förderschulen
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Schüler*innen, die aufgrund eines Förderbedarfs auf Unterstützung angewiesen sind, sollen diese durch qualifizierte Schulbegleiter*innen erhalten. Diese müssen den gesamten Schultag des Kindes begleiten. Eine analoge Lösung sehen wir für den Hort-Besuch vor. Auch die Leistungen der Eingliederungshilfe sollen den Schüler*innen im Bedarfsfall regelhaft gewährt werden.
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lernen können.
Zusätzlich setzen wir uns für die Einführung einer flexiblen Schuleingangsphase ein. Kinder lernen dort in altersgemischten Gruppen und können entsprechend ihrer Entwicklung zwei bis drei Jahre dort verweilen. So bekommt jedes Kind die nötige Zeit, sich zu entwickeln, ohne Stigmatisierung und Leistungsdruck durch Sitzenbleiben zu erfahren.Stärkung der flexiblen Schuleingangsphase ein. Kinder lernen dort in altersgemischten Gruppen und können entsprechend ihrer Entwicklung zwei bis drei Jahre dort verweilen. So bekommt jedes Kind die nötige Zeit, sich zu entwickeln, ohne Stigmatisierung und Leistungsdruck durch Sitzenbleiben zu erfahren.
Sekundarschulen wollen wir als Schulform abschaffen. Stattdessen soll es in Sachsen-Anhalt neben Gymnasien vor allem Gemeinschaftsschulen geben, damit mehr Kinder die Chance haben, an einer Schule alle Abschlüsse vom Hauptschulabschluss bis zum Abitur erreichen zu können.
Darüber hinaus setzen wir uns dafür ein, dass das Abitur wieder nach 13 Schuljahren(G9) abgelegt wird. Ein längerer Bildungsweg bietet Schüler*innen mehr Zeit für persönliche Entwicklung, außerschulisches Engagement und vertiefendes Lernen. Dadurch schaffen wir bessere Lernbedingungen und reduzieren Leistungsdruck.
Sekundarschulen wollen wir als Schulform abschaffen. Stattdessen soll es in Sachsen-Anhalt neben Gymnasien vor allem Gemeinschaftsschulen geben, damit mehr Kinder die Chance haben, an einer Schule alle Abschlüsse vom Hauptschulabschluss bis zum Abitur erreichen zu können. Die Umwandlung von Sekundarschulen zu Gemeinschaftsschulen sowie die Neugründung von Gemeinschaftsschulen wollen wir fördern. Damit Gemeinschaftsschulen zu einer echten Alternative zum Gymnasium werden können, muss sichergestellt werden, dass es an jeder Gemeinschaftsschule eine gymnasiale Oberstufe gibt.
Leistungsbewertung individualisieren, Belastungsdruck herausnehmen
Wir setzen uns für eine deutliche Verringerung der Benotungen im allgemeinen Schulbetrieb und den Ersatz durch dialogorientierte Rückmeldeformate ein, die individuelle Lernfortschritte, Fähigkeiten und Entwicklungspotenziale stärker berücksichtigen. In Neigungs- und Talentfächern sollen Noten generell abgeschafft werden. Noten können komplexe Leistungen oft nur eingeschränkt abbilden und werden zudem unterschiedlich eingeordnet. Deshalb sollten Schulen verstärkt auf ergänzende Formen der Leistungsrückmeldung setzen, die differenzierter auf die Stärken und Unterstützungsbedarfe einzelner Schüler*innen eingehen. Gleichzeitig muss darauf geachtet werden, Leistungsdruck und psychische Belastungen im Schulalltag zu reduzieren.
Das sogenannte "Sitzenbleiben" soll im wesentlichen eine freiwillige und individuelle Entscheidung der Schüler*innen und Eltern werden.
Wir wollen Leistungskurse in Geisteswissenschaften in der gymnasialen Oberstufe einführen. Bei wachsender Bedeutung von künstlicher Intelligenz in allen Lebensbereichen und steigendem ideologischen Druck durch Autokraten auf unsere Gesellschaft muss eine intensive Ausseinandersetzung mit dem Denken im schulischen Rahmen als Resilienz gegenüber AI Slob und Fake News möglich werden. Gleichzeitig bietet sich damit die Chance, neben dem Effizienzdenken der Naturwissenschaften eine Reflexion über die Selbstverständigung der Gesellschaft lebendig in Gang zu halten.
Darüber hinaus setzen wir uns dafür ein, dass es Gymnasien wieder ermöglicht wird, das Abitur nach 13 Schuljahren (G9) einzuführen. Ein längerer Bildungsweg bietet Schüler*innen mehr Zeit für persönliche Entwicklung, außerschulisches Engagement und vertiefendes Lernen.
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Für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Lehrkräfte fordern wir ein verpflichtendes Arbeitszeitkonto und multiprofessionelle Teams. Schulsozialarbeiter*innen, IT-Fachkräfte,
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Lohn.
Wir setzen uns für eine GehaltserhöhungSonderzuschläge auf das Gehalt von Lehrkräften für Lehrkräftemindestens fünf Jahre ein, die in strukturschwachen Regionen, stark belasteten SchulformenSchulformen oder in Mangelfächern unterrichten. Durch die gezielte Anerkennung in diesen Bereichen wollen wir den
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Statt des bisherigen schulformbezogenen Lehramts setzen wir uns für die Einführung eines generalisierten Lehramts für weiterführende Schulen (Stufenlehramt) ein, um flexibler auf die Bedürfnisse der Schulen und Kinder reagieren zu können.
Wir setzen uns außerdem für die Entwicklung eines neuen Primarstufenlehramts für das Grundschulalter ein, bei dem angehende Lehrkräfte auf inklusives Lernen und den Umgang mit Kindern mit Förderbedarf vorbereitet werden.
Statt des bisherigen schulformbezogenen Lehramts setzen wir uns für die Einführung eines generalisierten Lehramts für weiterführende Schulen (Stufenlehramt) ein, um flexibler auf die Bedürfnisse der Schulen und Kinder reagieren zu können.
Wir setzen uns außerdem für die Entwicklung eines neuen Primarstufenlehramts für das Grundschulalter ein, bei dem angehende Lehrkräfte auf inklusives Lernen und den Umgang mit Kindern mit Förderbedarf vorbereitet werden.
Wir setzen uns für die Einführung des Ein-Fach-Lehramts ein, mindestens für die Fächer Kunst, Musik und Sport, da viele Studierende diese Disziplinen aus großer Leidenschaft wählen. Hier werden die Auswahl und das Studium eines zweiten Faches oft als Belastung wahrgenommen. Das Anerkennen von Ein-Fach-Lehramtsstudienabschlüssen in Sachsen-Anhalt würde auch die Einstellung von internationalen Lehrkräften in Sachsen-Anhalt fördern. Gleichzeitig plädieren wir dafür, die Lehramtsstudiengänge an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg dauerhaft auszubauen.
Wir fordern eine Verbesserung des Referendariats durch höhere Bezahlung und intensivere Betreuung durch erfahrene Lehrkräfte. Diese Maßnahmen sollen sicherstellen, dass junge angehende Lehrer*innen besser auf die Herausforderungen der Praxis vorbereitet sind.
Mit Blick auf die zunehmende Vielfalt der Schüler*innen sollen alle Lehrkräfte entsprechend aus- und weitergebildet werden, um allen Kindern Bildung zu ermöglichen.
Wir setzen uns für die Einführung des Ein-Fach-Lehramts ein, mindestens für die Fächer Kunst, Musik und Sport, da viele Studierende diese Disziplinen aus großer Leidenschaft wählen. Hier werden die Auswahl und das Studium eines zweiten Faches oft als Belastung wahrgenommen. Das Anerkennen von Ein-Fach-Lehramtsstudienabschlüssen in Sachsen-Anhalt würde auch die Einstellung von internationalen Lehrkräften in Sachsen-Anhalt fördern.
Gleichzeitig plädieren wir dafür, das Angebot an Lehramtsstudiengängen an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg dauerhaft auszubauen. Das duale Lehramtsstudium an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ist ein Erfolgsmodell. Wir wollen deshalb an beiden Universitäten die Möglichkeit eines dualen Lehramtsstudiums ausbauen bzw. neu anbieten.
Wir fordern eine Verbesserung des Referendariats durch höhere Bezahlung und intensivere Betreuung durch erfahrene Lehrkräfte. Diese Maßnahmen sollen sicherstellen, dass junge angehende Lehrer*innen besser auf die Herausforderungen der Praxis vorbereitet sind.
Von Zeile 306 bis 310:
Schulgebäude und deren Ausstattung ein, indem ein umfassendes Schulbauprogramm initiiert wird. Dieses Programm soll dringend benötigte Sanierungen ermöglichen und die Lernumgebung dadurch verbesserninklusive Lernumgebungen ermöglichen. Denn ein angenehmes und anregendes Lernklima ist essenziell für den Bildungserfolg und, das Wohlbefinden und die Teilhabe von Schüler*innen und Lehrer*innen, weshalb die bauliche und technische
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Darüber hinaus streben wir eine faire und transparente Finanzierung der freien Schulen in Sachsen-Anhalt an und fordern auch eine deutliche Aufstockung der finanziellen Mittel für Inklusion im allgemeinen Schulsystem..
Wir fordern auch eine deutliche Aufstockung der finanziellen Mittel für Inklusion im allgemeinen Schulsystem.
Von Zeile 331 bis 336:
Schulen ermöglichen es, junge Menschen frühzeitig zu erreichen und präventiv auf schwierige Lebenssituationen zu reagieren. Wir setzen uns für die Einführung eines Landesprogramms Schulsozialarbeit ein, durch das an jeder Schule mindestens eine fest angestellte Schulsozialarbeiter*in eingesetzt wird. Dies hilft, Schulabbrüche zu verhindern, und unterstützt Schüler*innen bei persönlichen Herausforderungen.
Wir setzen uns für die Ausweitung des „Startchancen"-Programms ein, durch das an jeder Schule mindestens eine*e fest angestellte*r Schulsozialarbeiter*in vorgehalten wird und in Landkreisen und kreisfreien Städten ein Schulpsycholog*innenpool aufgebaut wird. Zudem braucht es Personal, um die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe zu verbessern. Dies hilft, Schulabbrüche und -suspendierungen zu verhindern, und unterstützt Schüler*innen bei persönlichen Herausforderungen. Aktuelle Regelungen zur Suspendierung von Schüler*innen wollen wir entschärfen.
Von Zeile 366 bis 368 einfügen:
technischen Support sicherzustellen und Lehrkräfte bei der Nutzung digitaler Medien zu unterstützen. Dies sollte die bereits etablierte Digitalassistenz des Landesinstituts für Schulqualität und Lehrerbildung zukünftig als Hauptaufgabe übernehmen und ist entsprechend zu verstätigen. Digitale Anwendungen sollen als Ergänzung zum Lernen in Schulen eingesetzt werden und digitale Lernangebote sollen dabei gleichwertig zu
Von Zeile 372 bis 380:
Wir setzen uns dafür ein, dass alle Kinder mit Migrationshintergrund in Sachsen-Anhalt umgehend schulpflichtig werden und so schnell wie möglich in Regelklassen integriert werden.
Gesonderte Klassen zur Beschulung von Kindern mit Migrationshintergrund oder für geflüchtete Kinder lehnen wir ab. Stattdessen setzen wir uns dafür ein, dass alle neu ankommenden Kinder in Sachsen-Anhalt umgehend schulpflichtig werden und so schnell wie möglich in reguläre Schulklassen integriert werden.Wir fordern die Bereitstellung von mehr Lehrkräften für Deutsch als Zweitsprache an Schulen, die viele Kinder ohne ausreichende Deutschkenntnisse aufnehmen, um sicherzustellen, dass alle Schüler*innen erfolgreich lernen können. Hierfür braucht es eine quotierte Anzahl von DAZ-Lehrkräften. Darüber hinaus setzen wir uns für den Einsatz von Sprach- und Kulturmittler*innen ein,
Von Zeile 384 bis 386 einfügen:
Eltern von Kindern mit Fluchterfahrung oder Migrationshintergrund sich besser informieren und stärker in das Schulleben ihrer Kinder einbringen können.[Zeilenumbruch]
Wir wollen Kinder vor Diskriminierung, Mobbing, Rassismus und Queerfeindlichkeit
Von Zeile 388 bis 393:
Präventionsprogramme und unterstützen Netzwerke wie „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ in ihrer wichtigen Arbeit vor Ort. Wir engagieren uns dafür, dasssetzen für Schulen eine unabhängige landesweite Antidiskriminierungs-Ombudsstelle für Diskriminierung und BeschwerdestelleÜbergriffe jeglicher Art, verbal und körperlich ein eingerichtet wird, an die sich Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte zur (anonymen) Meldung von Vorfällen und zur (anonymen) Beratung im Umgang mit diesen wenden können. Gleichzeitig wollen wir verbindliche regelmäßige Fortbildungen von Lehrer*innen im Bereich der Diskriminierung, um sie zu sensibilisieren und um ihnen wirksame Werkzeuge im Umgang mit Diskriminierung und Übergriffen an die Hand zu geben.
Von Zeile 405 bis 412:
Wir setzen uns für eine verbindliche Vermittlung digitaler Kompetenzen im Unterricht ein. Dazu gehört unter anderem die Medienbildung zu Datenschutz, kritischer Umgang mit Informationen und Künstlicher Intelligenz und der Erwerb von Computerkenntnissen, um Schüler*innen auf eine digitalisierte Zukunft vorzubereiten.Dafür wollen wir nach dem Vorbild Baden-Württembergs ein Unterrichtsfach „Informatik und Medienbildung“ schaffen, das verpflichtend von Klasse 5 bis 10 bzw. 11 an allen allgemeinbildenden Schulen durchgängig angeboten werden soll. In diesem neuen Fach erwerben Schüler*innen zunächst im Bereich der Medienbildung Kompetenzen wie das kritische Hinterfragen von Inhalten in sozialen Medien, das Erkennen KI-generierter Inhalte sowie grundlegendes Wissen zu Datenschutz und Datenethik. In höheren Klassenstufen entwickeln die Schüler*innen ein Verständnis für die Funktionsweise von Algorithmen und KI und erlernen Grundlagen des Programmierens in textbasierten Programmiersprachen. Ziel ist es, die Schüler*innen zu befähigen, sich sicher, verantwortungsvoll und selbstständig in einer digitalen Welt zu bewegen.
Klima, Ernährung und Landwirtschaft sowie Nachhaltigkeit müssen über Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE( einen festen Platz in unseren Schulen habenim Schuljahresplan erhalten. Deswegen stärken wir die Bildung für nachhaltige Entwicklung als fächerübergreifenden Lehrinhalt an unseren Schulen. Dafür sollen
Von Zeile 420 bis 426:
Kooperation zwischen Kultur- und Bildungseinrichtungen – insbesondere Kitas und Schulen – strukturell stärken und finanziell stärken und mittels des etablierten LISA-Projektes KreaS (Kultur regional engagiert aktivieren durch Schule) dauerhaft absichern.
Wir wollen die Entstehung von Schulgärten und grünen Klassenzimmern im Freien fördern. Dazu gehört auch das Errichten von Schulküchen in den Schulen und somit eine gesunde Ernährung für alle Kinder. Hierfür unterstützen wir den Aufbau moderner Schulküchen und machen uns dort für eine hochwertige vegane Küche sowie attraktive vegetarische Alternativen stark.die Bildung zur gesunden Ernährung für alle Kinder.
Von Zeile 450 bis 453:
von Wohnheimen für Auszubildende nach dem Vorbild klassischer Studierendenwohnheime. Gleichzeitig sichern wir den Erhalt der Berufsschulstandorte im ganzen Land und garantieren, dass in jedem Landkreis mindestens eine Schule bestehen bleibt.
Bestehende und künftige Wohnheime für Studierende wollen wir perspektivisch sowohl für Studierende, als auch für Auszubildende öffnen. Gleichzeitig sichern wir den Erhalt der Berufsschulstandorte im ganzen Land und garantieren, dass in jedem Landkreis mindestens eine Schule bestehen bleibt.
Nach Zeile 475 einfügen:
Überbetriebliche Ausbildungsverbünde, insbesondere in Klimaberufen, sollen gezielt unterstützt werden, um Fachkräfte für zukunftsträchtige Berufe auszubilden. Hierfür sollen praxisnahe Angebote wie Praktika oder Werkstatttage ausgeweitet werden.
Von Zeile 483 bis 487:
persönlichen Weiterbildung genommen werden kann. Wir wollen in Sachsen-Anhalt die gesetzlichen Voraussetzungen für den Bildungsurlaub in einem neuen Bildungszeitgesetz stärken und unter anderem ermöglichen, dass politische Bildung und kulturelle Bildung sowie Bildung für nachhaltige Entwicklung als Bildungsurlaub anerkannt werden. Damit Unternehmen den Bildungsurlaub von Arbeitnehmer*innen nicht wegen ausfallender Einnahmen ablehnen, setzen wir uns dafür ein, dass den Beschäftigungstellen eine Pauschale als Ersatz für die Lohnfortzahlung gezahlt wird. Damit der Zugang zu Bildungsurlaub nicht an der Höhe des Einkommens scheitert, wollen wir einen
Von Zeile 502 bis 508:
Wissenschaftliche Erkenntnisse werden zunehmend zum Gegenstand politischer Angriffe, mit dem Ziel, Zweifel zu erzeugen, wo Konsens besteht. Besonders betroffen ist Forschung, deren Erkenntnisse politisch unbequem sind. Ein resilientes Wissenschaftssystem schützt sowohl Institutionen als auch die Integrität des Wissens selbst und ist Grundlage für evidenzbasierte, demokratische Entscheidungsfindung. Wir verteidigen die Wissenschaftsfreiheit und Hochschulautonomie in Sachsen-Anhalt gegen wissenschaftsfeindliche Einflussnahme und sorgen dafür, dass unsere Universitäten, Hochschulen und Forschungsinstitutionen ein sicherer und attraktiver Lehr- und Arbeitsort für sachsen-anhaltische und internationale Studierende und Forschende bleiben.
LeistungsfähigeAusgaben in Wissenschaft, Forschung und Innovation sind Zukunftsinvestitionen. Hochschulen mit wissenschaftlichem, gesellschaftlichem und wirtschaftlichem Impact brauchen eine solide finanzielle Grundlage und Planungssicherheit. WirDaher erhöhen wir die Grundfinanzierung Grundfinanzierung des Landes für Hochschulen weiter, um zumindest die Inflation und steigende Energie- und Baukosten aufzufangen. Bundesmittel aus dem Zukunftsvertrag Studium und Lehre werden vollständig an die Hochschulen weitergereicht. Eine ausreichende Grundfinanzierung reduziert die Abhängigkeit von Drittmitteln und gibt unseren Hochschulen Planungssicherheit.
Für die nachhaltige Transformation fördern wir Forschung in Zukunftsfeldern wie grüne Wasserstofftechnologien, Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft.Wir investieren in hochleistungsfähige Forschungsrechenzentren in Sachsen-Anhalt, welche die digitale Grundlage für exzellente Forschung in Bereichen wie Materialforschung, Klimamodellierung und KI sind. Wir treiben Innovation durch Kooperation
voran, indem Reallabore und Testfelder entstehen, in denen Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft gemeinsam Lösungen für den Strukturwandel entwickeln.
Von Zeile 515 bis 519:
Wir stärken die Hochschuldemokratie. Dafür soll an den Hochschulen und Universitäten Sachsen-Anhalts das studentische Prorektorat eingeführt werden, das als direkter Vermittler zwischen dem Rektorat und den Studierenden wirkteingeführt werden. Ebenfalls setzen wir uns für ein ausgewogenes Modell zur Viertelparität der Statusgruppen in der akademischen Selbstverwaltung ein. Wir wollen Anhörungsrechte für Studierendenvertretungen gesetzlich verankern. Gleichzeitig ermöglichen wir, dass die Studierendenrätekonferenz eine Körperschaft werden kann.
Von Zeile 521 bis 537:
Wir kämpfen dafür, dass der Zugang zum Studium und die Chance auf Bildung unabhängig von der finanziellen Situation werden. Studiengebühren lehnen wir aus diesem Grund kategorisch ab. Auch die Zweitstudiengebühren an unseren Hochschulen und Universitäten sollen abgeschafft werden. Auf Bundesebene werden wir uns dafür stark machen, dass das aktuelle BAföG, auf das viele Studierende angewiesen sind, hin zu einem elternunabhängigen BAföG weiterentwickelt wird.
Damit alle Menschen unabhängig von ihrer Herkunft oder dem sozialen Hintergrund die gleichen Chancen auf ein Studium haben, fordern wir einen Ausbau der Beratungs- und Unterstützungsangebote für Erstakademiker*innen, Studierende mit Migrationsgeschichte und Studierende aus einkommensschwachen Haushalten, um Hürden beim Zugang und Studienabbrüche zu verringern.
Wir sichern die Arbeit der Studierendenwerke, damit Wohnheime, Mensen, Kinderbetreuung und psychosoziale Beratung bedarfsgerecht und bezahlbar zur Verfügung stehen. Bezahlbares studentisches Wohnen fördern wir durch das Programm „Junges Wohnen“, das den Neubau und die Sanierung von Wohnheimen unterstützt. Kein*e Studierende*r soll das Studium wegen Wohnungsnot oder hoher Lebenshaltungskosten abbrechen müssen.
Wir kämpfen dafür, dass der Zugang zum Studium und die Chance auf Bildung unabhängig von der finanziellen Situation werden. Studiengebühren lehnen wir aus diesem Grund kategorisch ab. Auch die Zweitstudiengebühren an unseren Hochschulen und Universitäten sollen abgeschafft werden. Auf Bundesebene werden wir uns dafür stark machen, dass das aktuelle BAföG, auf das viele Studierende angewiesen sind, hin zu einem elternunabhängigen BAföG weiterentwickelt wird. Studentische Praktika, egal ob freiwillig oder verpflichtender Bestandteil des Studiums, sollen vergütet werden.
Damit alle Menschen unabhängig von Herkunft oder sozialem Hintergrund die gleichen Chancen auf ein Studium haben, fordern wir einen Ausbau der Beratungs- und Unterstützungsangebote für Erstakademiker*innen, Studierende mit Migrationsgeschichte und Studierende aus einkommensschwachen Haushalten.
Wir sichern die Arbeit der Studierendenwerke, damit Wohnheime, Mensen, Kinderbetreuung und psychosoziale Beratung bedarfsgerecht und bezahlbar zur Verfügung stehen. Bezahlbares studentisches Wohnen fördern wir durch das Programm „Junges Wohnen“, das den Neubau und die Sanierung von Wohnheimen unterstützt. Kein*e Studierende*r soll das Studium wegen Wohnungsnot oder hoher Lebenshaltungskosten abbrechen müssen. Beim Deutschlandsemesterticket, also dem Deutschlandticket für Studierende, setzen wir uns für Preisvergünstigungen und Preisstabilität ein. Auf Bundesebene treten wir dafür ein, dass der Preis des Deutschlandsemestertickets künftig nicht mehr automatisch mit dem Preis des Deutschlandtickets steigt.
Von Zeile 538 bis 557:
Wir setzen uns für einen Tarifvertrag für studentische Beschäftigte (TV-Stud) ein, der angemessene Löhne, Mindestvertragslaufzeiten und Mitbestimmungsrechte garantiert.
Wir setzen uns für einen Tarifvertrag für studentische Beschäftigte ein, der angemessene Löhne, Mindestvertragslaufzeiten und Mitbestimmungsrechte garantiert. Deswegen fordern wir auch in Sachsen-Anhalt die Einführung des TV-Stud. Zudem wollen wir Dauerstellen für Daueraufgaben schaffen, da sich die meisten Beschäftigten an unseren Universitäten und Hochschulen von einem befristeten Vertrag zum nächsten hangeln. Wir setzen uns dafür ein, dass mehr Personalstellen im Wissenschaftsbereich in Sachsen-Anhalt entfristet werden, damit die Beschäftigten langfristig in ihrer Arbeit gesichert sind.
Wir wollen Karrierewege in der Wissenschaft stärken. Deswegen schaffen wir mehr attraktive Perspektiven neben der Professur. Das Tenure-Track-Programm wird ausgeweitet, sodass mehr Nachwuchswissenschaftler*innen frühzeitig die Aussicht auf eine Professur mit Dauerstelle erhalten. Gleichzeitig etablieren wir alternative Karrierepfade im akademischen Mittelbau. Wir wollen langfristig mehr Dauerstellen unterhalb der Professur, beispielsweise als Forschungsgruppenleiter*in oder in der akademischen Infrastruktur, schaffen, starre Hierarchien abbauen und Talente an den Hochschulen halten.
Wir setzen uns für mehr Dauerstellen für Daueraufgaben an unseren Universitäten und Hochschulen ein, insbesondere im akademischen Mittelbau. Um Karrierewege in der Wissenschaft zu stärken, weiten wir das Tenure-Track-Programm aus, sodass Nachwuchswissenschaftler*innen frühzeitig die Aussicht auf eine Professur erhalten. Auf Bundesebene setzen wir uns für eine Novelle des WissZeitVG ein. Um alternative Karrierepfade zu ermöglichen, wollen wir langfristig mehr Dauerstellen unterhalb der Professur schaffen und unterstützen die Hochschulen in der Errichtung von Departmentstrukturen, beispielsweise durch Anpassung rechtlicher Rahmenbedingungen.
Wir setzen uns dafür ein, den Anteil von Frauen in der Wissenschaft und Führungspositionen[Leerzeichen]deutlich zu erhöhen, mit dem Ziel, mindestens 40 % Professorinnen zu erreichen. Dies soll durch verbindliche Zielquoten und ein
Nach Zeile 561 einfügen:
Für diese Aufgaben sind Gleichstellungsbeauftragte unverzichtbar. Sie sichern, dass Gleichstellungsziele verbindlich verfolgt, strukturelle Benachteiligungen sichtbar gemacht und wirksame Maßnahmen dauerhaft umgesetzt werden.
Darüber hinaus setzen wir uns dafür ein, dass das Lehrangebot und die Forschungsförderung im Bereich der Geschlechterforschung an den Hochschulen und Universitäten des Landes dauerhaft gesichert wird.
Von Zeile 568 bis 577 löschen:
Wir verteidigen die Wissenschaftsfreiheit in Sachsen-Anhalt und sorgen dafür, dass unsere Universitäten, Hochschulen und Forschungsinstitutionen ein sicherer und attraktiver Lehr- und Arbeitsort für sachsen-anhaltische, aber auch internationale Studierende und Forschende sind und bleiben. Wir fordern deswegen ein „Sonderprogramm Wissenschaftsfreiheit“, mit dem unter anderem zusätzliche Stellen geschaffen werden, um im Ausland unter Druck geratenen Wissenschaftler*innen die Möglichkeit zu bieten, ihre Forschung in Sachsen-Anhalt fortzusetzen.Klima- und Tierschutz auch an Hochschulen
Von Zeile 583 bis 590:
Studierendenwerke und Klima-Initiativen gemeinsam Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit vereinbaren. Stellen im Klimaschutz- und management sowie in Nachhaltigkeitsbüros wollen wir verstetigen und als Daueraufgaben in den Zielvereinbarungen mit den Hochschulen verankern.
Zudem setzen wir uns für hohe ethische Standards in der Wissenschaft ein. Tierversuche wollen wir auf das absolut nötige Minimum reduzieren und langfristig durch Alternativmethoden ersetzen. Dazu fördern wir verstärkt die Entwicklung von tierversuchsfreien Verfahren. Unvermeidbare Tierversuche unterwerfen wir strengen Kriterien, transparenter Dokumentation und Tierschutzkontrollen.
Wir setzen uns für hohe ethische Standards in der Wissenschaft ein. Tierversuche wollen wir auf das absolut nötige Minimum reduzieren und und fördern verstärkt die Entwicklung von tierversuchsfreien Verfahren. Wir setzen uns für bundesweit einheitliche gesetzliche Rahmenbedingungen für Forschung und Industrie ein, um ethisch verantwortliche wissenschaftliche Forschung mit Versuchstieren klar zu regeln.“
Von Zeile 596 bis 600 einfügen:
seiner reichen Geschichte und vielfältigen Kulturlandschaft, ist Kultur ein unverzichtbares Fundament unserer Demokratie. Ob Theater, Bibliothek, Club, Museum oder Dorffest: Kultur bringt Menschen jeden Alters zusammen, belebt Orte und macht unsere Gesellschaft widerstandsfähig. Wichtige kulturelle Orte sind die Kirchen, die Geschichte und Werte vermitteln, kulturelle Arbeit ermöglichen und als unverzichtbarer Bestandteil unserer Kulturlandschaft anerkannt werden sollten. Deshalb treten wir dafür ein, die Vielfalt der sachsen-anhaltischen Kulturlandschaft zu bewahren, angemessen zu finanzieren
Von Zeile 602 bis 606:
demokratischer Gesellschaften ist. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, setzen wir uns für die Aufnahme der Staatszielbestimmung "Kultur" in die Landesverfassung ein. Damit bekennen wir uns zur besonderen Bedeutung von Kunst undim Bund dafür ein, dass Kultur für unser Land und sichern ihren Stellenwert nicht nur für die heutige, sondern auch für zukünftige Generationenals Staatsziel im Grundgesetz aufgenommen wird.
Von Zeile 630 bis 631:
Wir stärken zudem die KulturHochkultur Sachsen-Anhalts dauerhaft durch eine verlässliche Finanzierung. Die Theater- und Orchesterlandschaft Sachsen-Anhalts ist und
Von Zeile 634 bis 635 einfügen:
Vielfalt und faire Arbeitsbedingungen ermöglicht. Dies werden wir in den anstehenden Verhandlungen zu den Theaterverträgen einfordern. Zur Auflösung des Investitionsstaus bei Theatern werden wir einen zeitlich befristeten Fonds auflegen.
Von Zeile 650 bis 651 einfügen:
Möglichkeit gegeben werden, ihre Projekte vor Ort zu realisieren und sich kreativ zu entfalten.
Für uns Grüne sind Videospiele Kulturgut. Es ist uns ein Anliegen, dass Sachsen-Anhalt zu einem attraktiven Standort für Games-Entwicklung wird. Im Bereich der Gamesförderung werden wir daher evaluieren, ob Reformen an der Mitteldeutschen Medienförderung erforderlich sind, um sicherzustellen, dass kleinere Entwicklungsstudios in Sachsen-Anhalt niedrigschwellig und verlässlich von den Geldern profitieren können.
Von Zeile 686 bis 688 einfügen:
Arbeitsbedingungen, aber auch die Anforderungen an Bibliotheken haben sich seitdem stark verändert. Wir werden uns außerdem dafür einsetzen, dass es so schnell wie möglich einen neuen Bibliotheksentwicklungsplan gibt. Die Erstellung eines neuen Bibliotheksentwicklungsplans wurde auf unseren Antrag hin bereits in der aktuellen Legislaturperiode beschlossen, jedoch von der Landesregierung bislang nicht umgesetzt.
Wir möchten obendrein den Zugang zu Bibliotheken erleichtern. Dazu gehört auch,
Von Zeile 706 bis 710 einfügen:
diesem sollen 18-jährige Sachsen-Anhalter*innen 200 Euro Guthaben für kulturelle Angebote erhalten. Wir unterstützen Kulturbetriebe dabei, technisch niedrigschwellige Voraussetzungen zu schaffen, um entsprechendes Angebote zu gewährleisten. Dieser KulturPass soll für alle kulturellen Angebote einlösbar sein, von Clubs und Konzerten über Theater und Museen bis zur Bibliothek und Buchhandlungen. Er ermöglicht allen Jugendlichen den Zugang zu Kunst und Kultur, selbst wenn das Geld knapp ist. Perspektivisch wollen wir den KulturPass
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Museen, Archiven und Initiativen, die an NS-Verbrechen, DDR-Unrecht oder koloniale Geschichte erinnern. In diesem Rahmen setzen wir uns für den Erhalt der Provenienzforschung als ein wichtiges Mittel der Erinnerungspolitik in musealen Einrichtungen ein. Die baukulturelle Bildung ist in Sachsen-Anhalt bisher unterrepräsentiert. Dabei ist Baukultur Teil des Allgemeinwissens. Wir
Von Zeile 750 bis 757:
Übungsleiter*innen zu unterstützen. Unser Fokus liegt besonders auf Vereinen, die Angebote für Kinder und Jugendliche organisieren. Ohne Hauptamt lässt sich ein breites Ehrenamt nicht erhalten. Wir setzen uns daher für eine angemessene Ausstattung des Landessportbundes und seiner Kreissportbünde ein.
Wir machen uns stark für einen Sport, diskriminierungsfreiender diskriminierungsfrei in Bezug auf alle Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeiten und antirassistischen Sportinklusiv ist. Jede Person – unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion, finanziellen Möglichkeiten, Behinderung oder ethnischer Zugehörigkeit – soll die gleichen Chancen haben, in Sachsen-Anhalt Sport zu treiben. Um das zu gewährleisten, wollen unterstützen wir ein vielfältiges Sportangebot und wollen mehr frei zugängliche Bewegungsflächen schaffen, schulische Sportstätten stärker öffnen und dort, wo es nötig ist, modernisieren und
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Wir wollen Leistungs- und Nachwuchssportler*innen besser unterstützen. Dazu gehören: Förderung von Trainingslagern, die gezielte Förderung von Sportler*innen, Trainer*innen und ehrenamtlich engagierten Frauen, bessere Vereinbarkeit von Schule, Ausbildung und sportlicher Karriere sowie die Rückholung der universitären
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weiter ausgebaut werden, insbesondere für Ganztagsangebote, um eine gezieltere Förderung des LeistungssportsBewegungsförderung zu erreichen.
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Ehrenamtspauschale erhöhen und die Anerkennung verbessern, denn ohne ehrenamtliches Engagement wäre der Sport in seiner heutigen Form nicht möglich.
Wir erkennen die wachsende Bedeutung des E‑Sports an und setzen uns für eine sichere und vielfältige E‑Sport‑Landschaft ein, die Kinder und Jugendliche wirksam vor Missbrauch und extremistischen Einflüssen schützt. Die Förderung und Unterstützung von Vereinen, die E‑Sport anbieten, ist dafür ein zentraler Baustein. Diese Aspekte werden wir auch in die Reform des Jugendmedienschutz‑Staatsvertrags einbringen.
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Wir setzen uns dafür ein, dass sich ehrenamtliches Engagement besser mit dem Beruf vereinbaren lässt, indem wir Anrechnungsregeln prüfen, bürokratische Hürden abbauen und Kinderbetreuungsangebote im Ehrenamt fördern.
Wir setzen uns dafür ein, dass sich Engagement besser mit dem Beruf vereinbaren lässt, indem wir Anrechnungsregeln prüfen und bürokratische Hürden abbauen. Initiativen wie Freiwilligenagenturen und Selbsthilfegruppen unterstützen wir, um freiwilliges Engagement zu fördern und soziale Teilhabe zu verbessern.
Dafür brauchen wir ein Bildungszeitgesetz in Sachsen-Anhalt, das Beschäftigten zeitgemäße Rahmenbedingungen für ehrenamtliche, politische und berufliche Weiterbildung ermöglicht. Initiativen wie Freiwilligenagenturen und Selbsthilfegruppen unterstützen wir, um freiwilliges Engagement zu fördern und soziale Teilhabe zu verbessern.
Freiwilligendienste stärken
Freiwilligendienste ermöglichen ein Engagement für die Allgemeinheit und dienen der persönlichen Entwicklung. Wir wollen die Möglichkeiten bekannter machen, Zugangshürden abbauen, das Taschengeld erhöhen und die Rahmenbedingungen für die Träger verbessern. So gestalten wir die Dienste attraktiver.
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nachhaltig unterstützt und demokratische Akteur*innen ihre Arbeit ohne Existenzangst planen können.
Die Landeszentrale für politische Bildung wollen wir mit einem eigenen Landesgesetz und direkt an den Landtag angebunden unabhängig absichern.
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Beratungsstellen sind oft die erste Anlaufstelle für Betroffene rechter, rassistischer oder, antisemitischer oder antifeministischer Gewalt und sie unterstützen Kommunen, Schulen und Vereine bei der Präventionsarbeit. Wir wollen diese Strukturen weiter