Die Forderung die Live-Übertragung aus Stadträten ist sehr pauschal und würde bedeuten, dass es auch für kleine Gemeinden gelten würden, da diese offiziell die Bezeichnung "Stadt" führen und damit einen Stadtrat haben. Zb Gommern mit knapp 10.000 Einwohnern oder Harzgerode mit knapp 7.300 Einwohnern. Im anderen Extrem hat die Gemeinde Hohe Börde (Irxleben) "nur" einen Gemeinderat, obwohl diese mehr als 18.700 Einwohner hat. Für kleinere Gemeinden / Städte ist die Forderung nach Live-Übertragung technisch und personell nicht leistbar. Dazu braucht es einen Rednerpult, mehrere Kameras und einen Techniker der das Ganze bedienen muss. Ansich ist die Idee gut, jedoch aus Sicht kleiner Gemeinden realitätsfern.
Es ist besser das Ganze erstmal nur auf unsere Mittelzentren zu beschränken, wo das Ganze teilweise schon durchgeführt wird. Das sind die Mittelzentren in S-T: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Ober-_und_Mittelzentren_in_Sachsen-Anhalt
Alternativvorschlag: statt "Stadtrat" besser "Stadträte in Gemeinden mit mehr als 20.000 Einwohnern"
Kommentare
Jens Kiebjieß:
Stefan Schweigel:
Das soll aber nicht heißen, dass kleine Gemeinden, die Streaming wollen und eine Lösung haben, es nicht umsetzten dürften, ganz im Gegenteil! Wenn du eine bessere Formulierung hast, dann ziehe ich meinen Antrag gerne zurück
Die obige Ergänzung ist nur das Mindestmaß einer Forderung, die realistisch umsetzbar ist.